Montag der 06. September 2010    04:07 Uhr
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Projektarbeit: Bestimmung des Messfehlers von Erdproben PDF Drucken

Problemstellung:

Im Rahmen der Aufarbeitung von kontaminiertem Erdmaterial muss das Material in, dem jeweiligen Kontaminierungsgrad entsprechende,
Entsorgungsklassen aufgeteilt werden. Dazu muss das Erdmaterial genau gemessen und der durch die Inhomogenitäten des Materials hervorgerufene Messfehler bestimmt werden

Aufgabenstellung:

Etwa 20 Erdproben werden getrocknet und gesiebt. Der so erhaltene Fein-
und Grobanteil aller Proben wird separat mittels g-Detektor gemessen. Proben in deren Grobanteil Kontaminationen zu finden sind werden
gewaschen und nochmals gemessen. Bei einer signifikanten Verringerung
der Kontaminationswerte kann vom am Grobanteil anhaftenden Feinanteil als Hauptträger der Kontamination ausgegangen werden. In diesem Fall
spielt der Grobanteil der betreffenden Probe im weiteren Verlauf der Arbeit
keine Rolle mehr. Diese Proben werden danach durch Schütteln homogenisiert. Bleibt aber der Kontaminationswert des Grobanteils gleich muss er berücksichtigt werden. In diesem Fall werden Fein- und Grobanteil der betreffenden Probe vereinigt, gemahlen und dadurch homogenisiert. Im nächsten Schritt wird die Homogenität der so charakterisierten Proben überprüft. Zu diesem Zweck werden von 5 Erdproben 3-5 kleine Proben genommen und gemessen. Abschließend werden alle Erdproben nochmals am g-Detektor gemessen. Ein Vergleich der Messwerte vor und nach der Homogenisierung ergibt den Messfehler.

Kontakt: Prof. Böck
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 18. Juni 2008 )
 
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